Decorative Schriften (auch Display-Schriften genannt) werden zur Verzierung einer Seite verwendet. Historisch gesehen waren komplexe, ineinandergreifende Muster, die als Arabesken bekannt sind, im Schöndruck üblich, ebenso wie florale Bordüren, die als Fleurons bekannt sind und an handgezeichnete Manuskripte erinnern.
In der Ära der Metalltypen boten Schriftgießereien häufig vorgefertigte Illustrationen als Ornamentale Schriften an, die Objekte und Designs zeigten, die für den Druck und die Werbung nützlich sein könnten - das Äquivalent zu moderner Clip-Art und Stock-Fotos. Die American Type Founders Specimen von 1897 bot beispielsweise Designs mit Baseballspielern, Tieren, Weihnachtskränzen, Entwürfen für Schecks und Emblemen wie Staatssiegeln für den Regierungsdruck an. Diese Praxis ist zurückgegangen, da der Druck kundenspezifischer Illustrationen und der Farbdruck mit Verfahren wie der Lithografie billiger geworden sind, obwohl Illustrationsschriften immer noch von einigen Firmen verkauft werden. Siehe oben für die historische Definition von Display-Schriften.
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